Sonntag, 24. Juni 2012

Von Journalisten und Spitzenköche


Endlich finde ich die Zeit mal wieder zu schreiben. Die Tage vergehen hier so schnell, das ich es gar nicht bemerkt habe, dass der letzte Blogeintrag schon ein Monat alt ist. Danke Mario, dass du mich darauf aufmerksam gemacht hast ;-)

Nun ja was ist hier so alles vorgefallen in diesem Monat. Wir hatten besuch von den sehr bekannten Unterwasserfotografen und Journalist Wolfgang Pölzner. Er war hier mit seiner Frau um für die Zeitschrift Tauchen eine mehrseitige Reportage über das Tauchresort zu schreiben.
Leider spielte das Wetter uns am Anfang von seinem Besuch einen Streich. Es sah wirklich so aus, als ob wir gar nicht zum Tauchen kommen würden, weil ein Ausläufer von einen Taifun uns viel Regen gebracht hat.
Doch nach drei Tagen hat sich das Wetter beruhigt und wir konnten Tauchen gehen (Ich allerdings nicht, da meine Wunde immer noch nicht verheilt ist *snief*).
Der Meister der Unterwasserfotografie (er ist Weltmeister im Weitwinkelfotografieren) hat wunderschöne Fotos von unserer Unterwasserwelt geschossen, die dann im Oktober oder November in der Zeitschrift Tauchen abgedruckt werden. Auch mit uns und mit Kalle und Kathi hat er ein Fotoshooting gemacht für die Zeitschrift. Wir sind sehr gespannt was da drin geschrieben wird, aber wir müssen uns noch gedulden und hoffen, dass irgendjemand uns mal eine Zeitschrift mitbringt.



In der Zwischenzeit ist der Umbau vom Restaurant stetig vorangekommen. Es ist nun sozusagen fertig, bis auf einige kleine Details. Der Billardtisch ist zusammengebaut (Der Filzabspannen war gar nicht so einfach) und er wurde auch schon eingeweiht. Der neue Barbereich ist von den Gästen sofort in beschlag genommen worden und wir haben schon einige lustige Abende dort verbracht beim Billard oder Tischfussball ;-)







Einpassen vom Rahmen


Einweihungspiel



Töggelikaschte

Zeitgleich mit dem Anbau vom Restaurant ist auch noch ein neuer Stockroom entstanden... sieht doch ganz ordentlich aus..


Stockroom

Beim Rumspielen hat sich Lemy verletzt, zum guten Glück war ein Gast hier, der etwas von Medizin verstand und hat ihn gepflegt. Er hat sich sein fünftes Zeh aufgerissen und es hat sehr stark geblutet.
Aber Lemy ist so ein geduldiger Hund und hat sich problemlos verarzten lassen. Am nächsten Tag ist dann noch der Tierarzt vorbeigekommen und hat sich das ganze nochmals angeschaut. Leider kann man nicht viel machen und wir hoffen, dass es gut abheilt.



Auch die neue Baustelle mit den neuen Zimmer geht schnell voran. Der erste Stockwerk ist bereits fertig, denn die Jungs sind ganz schön fleissig. Nächste Woche  beginnt im ersten Stock schon der Innenausbau. Ich bin sehr gespannt wie die Zimmer werden, denn die Namen der Zimmer sind vielversprechend, Nautilus und Marco Polo.










An einen Abend wo nicht so viel los war ist unser Nachbarresort-Besitzer (auch ein Schweizer) mit seiner Frau zu uns gekommen. Wir haben die Gelegenheit ergriffen und gleich mal ein Schweizer Fondue gemacht...mmmhh das schmeckt auch bei 30 Grad im Schatten.



Um gleich beim kulinarischen zu bleiben, Flo einer unserer Gäste ist ein Spitzenkoch in Österreich.
Er ist Küchenchef in grauen Bären in Sölden. Nachdem er bereits mehrere Wochen ohne Kochen unterwegs war, hat er sich kurzerhand in die Küche gestellt und uns an zwei Abenden mit Kaiserschmarren verwöhnt und am letzten Abend mit einer Lammkeule, nichts für mich (bin ja Vegi) aber die anderen haben gesagt es sei fantastisch gewesen.
Wir freuen uns wenn er nächstes Jahr wiederkommt und uns weitere Spezialitäten aus Österreich mitbringt (Wink mit dem Zaumpfahl).





Der Küchenchef für ein Abend


Beim schlemmern

Ronny war auch ganz aktiv in letzer Zeit. Neben dem Tauchen hat er weiter an dem Bootsprojekt gearbeitet... Ich denke das Modell wird bald fertig sein.
Auch hat er eine Tanksäuberungsmaschine entwickelt, so das wir die Tankrevision auf ganz bequeme Art und Weise im Sommer erledigen können.  Aber dies machen wir erst nach der Instruktorprüfung.
Ja die steht auch schon bald an.


Schiffsmodelbauteil


Flaschenrolliermaschine


Flaschenöffner


Ich werde nächste Woche noch den Divemaster fertig machen und in drei Wochen steht schon die Instruktorprüfungsvorbereitung an... Die Prüfung selber ist Anfangs August... hoffe alles geht gut.

So das war es mal wieder und bis bald







Dienstag, 29. Mai 2012

Bacolod, Visum und Versicherung


Es ist wieder so weit, ich nehme mir die Zeit um euch auf dem laufenden zu halten was hier im Takatukaland so passiert. 
Wir mussten für drei  Tage nach Bacolod fahren um unser Visum zu verlängern.  Für uns war es das erste Mal, das wir eine philippinische Großstadt besuchen. Wir sind mit dem Bus gute 4 Stunden gefahren und haben dann in der Stadt ein Taxi genommen, der uns zum Hotel gebracht hat. 

Das Hotel liegt in Downtown und ist recht angenehm gewesen.
Zuerst mussten wir gleich mal Geld holen, und ich hatte wie ihr auf dem Foto seht, meinen persönlichen Bodyguard dabei :-)



wie kann man da sich nicht sicher fühlen..

Die Stadt lebt von den vielen kleinen Läden, die sich in ihrem Sortiment immer wiederholen.  In den Läden findet man jegliche Art von Fälschungen, vor allem an Mobilephones aber auch DVD's Kopien gab es für fast kein Geld. 



Die Strassen von Bacolod



Die Schweiz ist gut vertreten...




Welche Marke hätten Sie den gerne?


I-Phone für Sfr. 40.-


20 Filme auf eine DVD... 

Allerdings haben wir auch dort richtiges Handwerk angetroffen. Der Stempelmacher schnitzt die Stempel von Hand nur mit einer gezeichneten Vorlage und er macht das richtig gut. 


Da wir nicht nur zum Spass da waren, sind wir zuerst gleich mal zur Imigration gefahren um unser Visum zu verlängern. Wir haben ein Taxi genommen und der hat uns da abgesetzt wo die Imigration sein sollte.
Zum guten Glück war dort ein Schild mit einem Pfeil der uns den Weg wies wohin wir gehen mussten. Wir sind dem Schild gefolgt und sind in einem Hinterhof gelandet, der eine kleine Türe hatte, die nicht ganz bis zum Boden ging. Wir sind da rein geklettert und da waren wir. Die Visumverlängerung ging ohne Probleme von sich. Die nächste Station war dann die Krankenkasse. Wir haben beschlossen eine Krankenkasse für uns abzuschliessen. Das Büro fand sich ebenfalls in einen Hinterhof und wir haben es fast nicht gefunden. Die Versicherungsberaterin war sehr nett und  nun sind wir sogar Krankenversichert.  




Wie aus dem Werbeprospekt



Danach haben wir wieder ein Taxi genommen und sind noch zu einer Transportfirma gefahren um ein Paket abzuholen. Kaum hatten wir das Packet in der Hand, hat es angefangen zu regnen und das in strömen. Innert Minuten war die Strasse total unter Wasser.
Wir haben probiert ein Taxi anzuhalten, aber die wollten uns nicht mitnehmen, da ich schon klitschnass war. Zum guten Glück war unser Hotel nur ein paar Strassen weiter, so dass wir heimlaufen konnten. 







Man beachte das Fahrrad...


  

Unterwegs sind wir an einem Park vorbei gelaufen, da habe ich mir gleich gedacht, hier könnte man einen tollen Mittelaltermarkt organisieren oder zumindest ein gutes Konzert.


Einige Leute hätten hier schon Platz..


Zurück ins Hotel, hat sich Ronny  ein Fussbad gegönnt :-) Nicht weil er müde war vom laufen war, sondern weil er ganz viele, ganz schlimme Mückenstiche an seinen Füssen hatte und die musste er natürlich hegen und pflegen :-). Nein im ernst er hat einige kleinere Mückenstiche, die er aufgekratzt hat und die leicht angefangen haben zu eitern, und da er nicht will, dass die so aussehen wie meine Wunde, hat er sie in Desinfektionsmittel gebadet.


Ohne Worte!

Am nächsten Tag sind wir dann ins SM gefahren. Dies ist ein grosses Shoppingcenter und hier kriegt man fast alles was man braucht und nicht braucht. Ronny ist natürlich gleich mal zur Cyberzone um zu sehen was es dort gibt. Man findet fast alle Markenartikel, wie IPhone aber Original etc. dort.  Es gibt dort auch Spielcentren und Ronny wollte gleich mal drauflos Ballern. Wir haben sogar Schweizer Markenprodukte gefunden, die wir gar nicht wussten dass es sie gibt:-)



Eingang zu einer anderen Welt...


Cyberzone



Gibt es diese Marke?


Spielen...
Zu guter letzt sind wir dann noch in die Lebensmittelabteilung gegangen um noch einiges für Takatuka einzukaufen. Dort gab es auch Spielsachen, was Ronny natürlich gleich mal ausprobiert hat ;-)



Wie im Grosshandel



Noch mehr Spielen...

Müde und erschöpft vom Einkaufen, sind wir dann ins Hotel zurückgegangen und haben dort zu Abend gegessen. Ich habe mir Spagetti  al pesto bestellt, aber die Portion war so klein, dass ich gleich nochmals eine bestellt habe. 


Hungrig und müde

Am nächsten Tag ging es dann schon wieder Richtung Sipalay. Wir konnten mit dem Taxi mitfahren, weil gerade neue Gäste angekommen sind, die ein Taxi bestellt hatten. Wir waren echt froh, dass wir nicht mit dem Bus fahren mussten.  Das Taxi hat uns bis zur Horrorbrücke gebracht und dann sind wir mit dem Boot nach Takatuka gefahren. 




Die Brücke von unten


Die Brücke von oben


Bootsfahrt zu Takatuka


In der Zwischenzeit läuft auf der Baustelle schon einiges. Der Restaurantanbau ist schon fast fertig und nächste Woche kommt der Billardtisch. Der Kickertisch ist schon da und Kathy und Kalle spielen jeden Tag Frankreich gegen Deutschland... ich glaube Frankreich führt :-)




Die neue Bar


Hier kommt der Billardtisch hin


Lemmy inspiziert die Baustelle

Auch haben sie mit dem Bau der neuen Zimmer begonnen. Hier seht ihr schon mal den Grundriss. Ich bin gespannt wie es fertig aussieht, aber dies wird wohl noch eine Weile dauern, bis es so weit ist.


Der Anbau von aussen



Grundsteinlegung der neuen Zimmer


Fleissig, fleissig...


So das war es mal wieder und bis bald.
Veronica und Ronny